Homeoffice im Garten

(H)AUSBLICK 2030

Wie wirken sich aktuelle Entwicklungen und die Megatrends der Zukunft auf unsere Art zu wohnen aus? Zukunftsforscherin Oona Horx-Strathern beleuchtet gemeinsam mit dem Zukunftsinstitut in ihrem jährlich erscheinenden „Home Report“ aktuelle Wohntrends aus immer wieder neuen, inspirierenden Blickwinkeln. Sie erforscht über Best-Practice-Beispiele, wie wir uns physisch und auch mental eine bessere Zukunft bauen können. Der Home Report 2021 entstand im Lockdown und zeigt spannende Ausblicke, wie sich unser Verständnis eines guten Zuhauses verändert.

 

Homereport 2021 Titelbild.

Homereport

Oona Horx-Strathern stammt aus London und arbeitet seit über 25 Jahren als Trendforscherin, Autorin, Beraterin und Speakerin. Zusammen mit ihrem Mann, Matthias Horx, gründete sie das Zukunftsinstitut, für das sie zahlreiche Studien herausbrachte. Ihre Fokusthemen sind u.a.: Architektur als Lebensstil, Stadtentwicklung, soziodemografischer Wandel, Beziehung zwischen Emotionen und Technik. 

home-report-2021
Urban Gardening.

Die Resiliente Stadt

Gegen Krisen gewappnet zu sein und mit jeder Situation umgehen zu können, das bedeutet Resilienz. Corona beförderte daher neben dem Megatrend Konnektivität auch alte Werte wie Nachbarschaftshilfe zu neuer Aktualität. Orte, die spontane Begegnungen möglich machen, wurden wichtiger. Private oder halböffentliche Orte im Freien wie Gärten, Balkone und Terrassen machten die Corona-Krise erträglicher, wurden zum Mittelpunkt des Lebens und erlebten ein Revival, das sich bereits im Wohnungsbau und in der Nachfrage nach entsprechenden Immobilien abzeichnet.

Bürolösung für den Balkon.

Hoffice

Das Home-Office ist gekommen, um zu bleiben. Die Wortschöpfung Hoffice verbindet Hoffnung, Home und Office und setzt positive Erwartungen in den klaren Shift zur Verschmelzung von Zuhause und Büro. Im Lockdown sollten wir daheim bleiben, aber ohnehin wollen über 70% der 31- bis 50-Jährigen lieber im Home-Office arbeiten. Statt des Trends zu offenem Wohnraum brauchen wir daher nun neue Rückzugsorte, um konzentriert arbeiten zu können. Als „Breakout-Rooms“ werden Gartenschuppen ausgebaut, neuartige Office-Boxen installiert oder flexible Arbeitsecken gestaltet. Nachholbedarf besteht vielfach noch bei der technischen Ausstattung und der Ergonomie im Heimbüro. 

balKonzept
Möbel auf Meeresplastik.

Hero Materials

Neo-Ökologie als Megatrend wirkt sich bis hin zur Wahrnehmung der Materialien aus und beeinflusst Interior Design und Hausbau. Die Stoffe der Zukunft sollen natürlich, vegan, schadstofffrei, rezyklierbar, sozial gerecht und nachhaltig sein. Das Cradle-to-Cradle-Prinzip wird zur Botschaft, jedes Material zählt und setzt ein Statement. Die Devise lautet: Handwerk statt Massenware, mehr Qualität statt Quantität. Der Verbraucher entwickelt wieder einen Bezug zu den Dingen und fragt nach deren sozialem Impact: „Wer hat das woraus und wie gemacht?“ Beispiele dieser Hero Materials: Komplett wiederverwertbare Heu-Häuser in Schweden oder Möbel aus Ananas-Abfällen für eine Hotel-Suite im Londoner Hilton.

Ocean Chair von Mater
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